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In2ane Asphalt war gestern
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Satte elf Jahre ist es mittlerweile her, da veröffentlichte Codemasters das von Invictus entwickelte Spiel 1nsane (Insane), ein klassiches Offroad-Rennspiel. Wohl niemand hätte damit gerechnet, aber tatsächlich hat man das Franchise hinter dem verstaubten Regal hervor geholt und präsentiert nun den Nachfolger, Insane 2 beziehungsweise In2ane, so die Schreibweise auf dem Cover. Dieses mal stecken allerdings nicht die ungarischen Köpfe von Invictus Games hinter dem Titel, sondern das russische Studio Targem Games. Ob es eine gute Idee war, dem Offroad-Franchise ein Combeback zu gönnen, erfahrt ihr hier.

Sand im Getriebe
Das Grundgerüst des Titels hat sich gegenüber dem Vorgänger im Grunde nicht geändert und so verwundert es auch nicht, dass das Kernelement auch dieses mal vorhanden ist. Im Gegensatz zu Genrevertretern, fährt man bei In2ane nämlich nicht auf vorgegebenen Strecken, sondern hat stets eine offene Spielwelt vor sich, in denen die verschiedenen Rennen stattfinden. Dieses Feature sorgte bereits bei 1nsane im Jahre 2001 für großes Lob. Warum also ein erfolgreiches Rezept ändern? Soweit so gut. Bei den Standardrennen tauchen so also scheinbar wahllos Checkpoints auf der Karte auf, die es abzufahren gilt. Den besten Weg sucht sich der Spieler dann selbst, was mal mehr, mal weniger gut funktionieren kann. Umso besser man die verschiedenen Strecken kennen lernt, desto einfacher ist es nachher, sich einen Vorteil zu verschaffen. Ein weiterer Clou an der Sache: Selbst wenn man das Ende der Karte erreicht, wird man nicht etwa auf einen Startpunkt zurückgesetzt, sondern taucht einfach wie von Geisterhand auf der anderen Seite der Karte wieder auf. Im laufenden Spiel merkt man davon erstmal gar nichts, nur der Blick auf die Mini-Map verrät uns den Standortwechsel. Nicht nur das die Maps so noch größer wirken, auch taktische Vorteile deckt man mit diesem Feature ab.



Lasst eure Gegner Staub fressen.


Insgesamt brettert man mit 18 verschiedenen Vehikeln durch 20 Gebiete, die auf vier Kontinente verteilt wurden. So rast man durch Amerika, Eurasien, Afrika und die Antarktis. Gerade Afrika bietet sich an, um mal so richtig die Sau raus zu lassen. Die tiefen Schlammfützen und Matschlöcher spritzen nur so um sich und färben das eigene Fahrzeug um. In der Antarktis hingegen geht es durch Felsschluchten oder sogar Forschungsstationen.

Capture the Pfadfinder-Helikopter-Jagd - hä?
Wenn es um (Mehrspieler)-Spielmodi geht, geizt In2ane weder mit Quanti-, noch Qualität. Dabei ist der "normalste" noch der "Capture The Flag"-Modus, denn man ja nur allzu gut aus dem Genre der Ego-Shooter kennt. Hier muss ganz klassisch die gegnerische Fahne gemopst und abgeliefert werden. Bei "Pfadfinder" jagt man sich hingegen quer durch die offenen Areale, um den nächsten Checkpoint zu finden und als Erster zu sichern. Völlig abgefahren wird es dann bei der "Helikopterjagd": Während besagter Helikopter seine Runden über der Strecke dreht, muss man stets versuchen in dem Lichtkegel zu fahren, den er abstrahlt. Befindet man sich im passenden Radius, erhält man Punkte. Diese und ganze weitere sieben Spielmodi machen gerade den Multiplayer-Modus, egal ob online oder im Netzwerk zu einer absoluten Spaßrakete.



Bei "Capture The Flag" geht es nicht gerade zimperlich zur Sache.


Allerdings muss man sagen, dass der Schwierigkeitsgrad für erfahrene Rennspiel-Freunde doch zu einfach ausgefallen ist. Da die Vehikel eine sehr konkrete Steuerung aufweisen, die eigentlich überhaupt keine Fahrfehler zulässt, landet man nur sehr selten im Graben oder kommt anderwertig vom Weg ab. Profis werden sich hier kaum gefordert fühlen - ein Fun-Racer durch und durch.

Staubiger Beigeschmack
Der Spielspaß steht also außer Frage. Aber wie sieht es mit dem drum herum aus? Die technische Seite stellt sicher kein High-Ende-Niveau mehr da, könnte aber definitiv schlechter ausfallen. Die Texturen und das Schadensmodell machen eine gute Figur, nur die Areale hätten deutlich lebendiger ausfallen dürfen. Während Wasser- und Wettereffekte sich wirklich sehen lassen können, wirken die weiten Gebiete sehr ausgestorben.
Zudem fehlen dem Titel viele kleine Details, die so einen Racing-Titel eigentlich abrunden. Weder Zwischensequenzen, noch sonstige Videos sind vorhanden. Auch gibt es keinerlei Sprachausgabe oder Ansagen in den Rennen. Selbst das Menü ist einfallslos und langweilig designed.
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Entwickler Targem Games

Verlag Peter Games

Der Offroad-Klassiker geht in die zweite Runde. Mit Insane 2 ist Renn-Action abseits des Asphalts vorprogrammiert. Zehn sensationelle Spielmodi und eine fantastische Auswahl aus über 150 verschiedenen Wettbewerben in allen Teilen der Welt garantieren Fahrspaß und Action für bis zu acht Spieler. Zur Verfügung stehen 18 Fahrzeuge aus unterschiedlichen Klassen mit je eigenem, detailliertem Schadensmodell. Frei befahrbare Strecken u.a. Sand- und Schneewüsten oder Hochgeschwindigkeitsstraßen auf vier Kontinenten bieten Abwechslung und Offroadspaß pur. [...]

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