Singularity

Das Spiel mit der Zeit

Seite 1: Das Spiel mit der Zeit

Heimlich, still und leise hat Activision den neusten Shooter aus dem Hause Raven Software, Singularity, in den Handel gestellt. Ganz ohne große Werbekampagnen. Dabei hat der Titel eure Aufmerksamkeit redlich verdient, denn Singularity schickt euch auf eine spannende und actionreiche Zeitreise.

Von E99 und Katorga-12
Eigentlich ist der Auftrag von Nate Renko ganz einfach: er soll mit anderen Spezialisten die verfallene, russische Forschungsanstalt Katorga-12 untersuchen. Doch beim Anflug auf das mysteriöse Eiland kommt alles anders als geplant - wäre ja sonst auch langweilig. Nate's Hubschrauber stürzt ab und unser Held findet sich gestrandet an einem Dock von Katorga-12 wieder - von seinen Kameraden fehlt jede Spur. Schnell kommt Nate den Experimenten der Sowjets auf die Schliche: 1950 entdeckten die Herren das Mineral E99, welches auf Katorga-12 erforscht wurde - mit verehrenden Folgen. Nach diversen Experimenten kam es nämlich zu einem Fehler im Umgang mit E99. Die Folge: viele Menschen sterben, Katorga-12 wird stillgelegt. Was wirklich geschah, erfuhr allerdings niemand...


Katorga-12 ist kein vielbesuchter Urlaubsort.



Natürlich erfahrt ihr aber, was es mit E99 auf sich hat. Schon früh im Spiel könnt ihr in die Vergangenheit reisen und erfahrt, was in der Forschungsanstalt wirklich geschah. Denn nicht alle Personen, die an den Experimenten beteiligt waren, sind gestorben. Nein, stellenweise sind die armen Seelen zu durchweg feindlichen Kreaturen mutiert, mit denen ihr euch fortan herumschlagen müsst. Selbst die Flora blieb von den Experimenten nicht verschont und wirkt entsprechend seltsam. Trotz dieser Gestaltungsaspekte kommt Katorga-12 äußerst glaubhaft daher.

Alles nur geklaut
Damit ihr Hintergrundinformationen über Katorga-12 und die Experimente erfahrt, findet ihr überall im Level verteilte Tonbandaufnahmen und Notizen. Das erinnert nicht zufällig an Top-Titel wie BioShock 2. Auch das Bewegen von Objekten durch Nutzung der Gravitation kommt Actionfans sicherlich bekannt vor. Auch wenn Raven hier stellenweise dreist kopiert, fühlt sich die Umsetzung nie fehl am Platze an und macht stets Sinn.


Während dem Abenteuer trefft ihr unter anderem auf fies entstellte Mutanten.



Denn auch an eigenen Ideen mangelt es den Entwicklern nicht. So geht ihr ab und an auf Zeitreise, um simple Rätsel zu lösen. Stellenweise sind die Reisen in die Vergangenheit auch bitter nötig, um die Zukunft entsprechend umzugestalten. Dabei greift ihr natürlich auf ein umfangreiches Waffenarsenal zurück. Neben Sturmgewehren, Schrotflinten, Pistolen und Scharfschützengewehren greift ihr auch auf exotische Forschungsobjekte wie den Seeker. Mit dieser Knarre könnt ihr beispielsweise die Kugeln zielgerecht auf euer Opfer steuern. Überall in Katorga-12 könnt ihr diese Waffen zudem mit E99 aufwerten und so die Durchschlagskraft erhöhen oder die Nachladezeit senken. Nicht ist allerdings so mächtig wie das Zeitmanipulationsgerät, kurz ZMG.



 

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