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Toby: The Secret Mine Zeit für einen Adventure-Quickie
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Nachdem Toby: The Secret Mine bereits 2015 für den PC und Android veröffentlicht wurde und im Folgejahr auch auf weiteren Plattformen, erschien im Juli 2017 dann auch eine Playstation 4 Version des Adventures, veröffentlicht durch Headup Games. Ob es sich dabei um ein gelungenes, innovatives Rätselabenteuer oder lediglich eine Nachahmung des erfolgreichen Limbo handelt, das erfahrt ihr in unserer Review.

Hallo? Wo seid ihr alle?
Gleich zu Beginn werdet ihr wie ein Vogel aus dem Nest in das Abenteuer hineingeworfen. Und genau wie ein Vogel startet ihr in einem ruhigen Wald und schon geht es los! Die Steuerung ist wirklich sehr einfach und erklärt sich von selbst, vereinzelt kann es jedoch vorkommen, dass ihr euch ein wenig festbuggt. Allerdings sind das nur kleine Aufhänger und auch schnell wieder behoben. Also raus aus den Federn und rein in die Mine, denn Tobys Freunde sind auf mysteriöse Weise verschwunden und die gilt es nun zu finden. Obwohl 21 Level ein doch recht langes und kniffliges Spielerlebnis versprechen, erreicht ihr relativ schnell das Ende der Mine und somit auch das Ende des Spiels. Der Handlungsstrang ist eben recht dünn gestrickt und selbst der finalen Bosskampf ist keine große Schwierigkeit. Besonders für die geübten Gamerfinger nicht.


Ist das hier eine Grillparty?


Auf ein Neues!
Ihr rätselt euch im Spielverlauf unter anderem durch verwunschene Wälder, stickige Sümpfe, kalte Schneelandschaften und dunkle Minen. Dabei bestehen die Rätsel meistens aus Schiebe- und Geschicklichkeitsherausforderungen, die durchaus die Nerven strapazieren können. Teilweise verliehen einige Rätsel den Eindruck, dass sie einfach nur dem „Try & Error“ Prinzip folgen. Doch in der Regel lässt das Erfolgserlebnis nicht lange auf sich warten und die Reise kann weitergehen. währenddessen könnt ihr noch einige von Tobys kleinen Freunden befreien. Insgesamt gibt es nämlich 26 von diesen kleinen Kerlchen, die manchmal recht offensichtlich, aber auch ganz schön tricky versteckt sein können, also Augen auf!


Und im düsteren Versteck befindet sich einer von Tobys Freunden.


Limbo 2.0?
Ja, auf den ersten Blick wirkt es fast so, als hätten Playdead hier ihre Finger im Spiel gehabt, allerdings entspringt dieses Game gänzlich der Feder des Jungentwicklers Lukas Navratil, der lediglich seine Inspiration aus Inside und Limbo gezogen hat. Und mal ehrlich, warum auch nicht? Allerdings wirkt Toby: The Secret Mine durch die liebevolle und etwas bunteren gestalteten Hintergründe deutlich freundlicher und heller als seine großen Vorbilder, was allerdings auch nicht für jeden Level gilt. Einige sind doch recht trist und wirken fast schon ein wenig depressiv.  Zudem wird die  teils düstere, teils fröhliche Atmosphäre durch passende Musik, die leise und besinnlich unser Versagen bei den Rätseln begleitet, untermalt. Denn eins steht fest, dieses Spiel bietet uns wirklich ein ganzes Varieté an Möglichkeiten den kleinen Toby ins Jenseits (oder doch Limbus?) zu befördern. Aber, falls es euch ermutigen sollte, dafür gibt es nach 100 erreichten Toden auch einen Erfolg…hurra!


So strahlend kann ein Schattenspiel sein.


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Entwickler Headup Games

Verlag LukᚠNavrátil

Toby: The Secrte Mine ist ein 2015 entwickeltes Puzzle-Plattformer Indie-Game. Es ähnelt stark dem Action-Adventure Limbo von von Playdead. [...]

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